
Wenn man neue Räume bezieht ist es oft so, dass man sich erst einmal fremd fühlt. Alles ist neu und man hat noch nicht das Gefühl zuhause zu sein. Man macht es sich schön, kauft neue Möbel, richtet sich ein, gewöhnt sich an die neue Umgebung. Manchmal gelingt es und man fühlt sich nach kurzer Zeit „Zuhause“. Manchmal gelingt es nicht und irgendetwas fehlt. Das „Zuhause-Gefühl“.
Für alle die dieses Problem kennen, habe ich hier 4 Tipps, wie du deine Räume zu einem echten Wohlfühl-Zuhause gestaltest!
1. Sei ehrlich zu dir selbst und sei du selbst!
Überlege dir genau, wo du dich wohlfühlst. Gibt es in deiner Familie oder in deinem Bekanntenkreis Wohnungen oder Häuser, in denen du besonders gerne bist? Warum? Sei dabei ehrlich zu dir selbst. Wie willst du leben? Muss alles perfekt aufeinander abgestimmt sein oder magst du es bunt gemischt? Lass dich auf Pinterest und Instagram inspirieren und denke dabei immer daran, dass die Fotos auf solchen Plattformen nur eine Momentaufnahme und nicht die alltägliche Realität zeigen! Lass dich von solchen Bildern nicht abschrecken – nur inspirieren. Wenn du einen Stil gefunden hast, der dir wirklich gefällt, dann kopiere ihn nicht 1:1 – sei du selbst, es soll DEIN Zuhause sein.
2. Fülle deine Räume mit Dingen mit Geschichte.
Neue Wohnung, neue Möbel, neue Deko – alles neu und nichts fühlt sich nach Zuhause an? Neue Dinge sind schön, haben allerdings (noch) keine eigene Geschichte. Daher der Tipp von mir, sich Dinge mit Geschichte in seine Räume zu holen. Das kann ein Bild aus dem Elternhaus, eine alte Kommode von Oma oder ein ausrangiertes Dekoelement von Freunden. Egal ob klein oder groß, wenn du dir Dinge von Menschen, die dir wichtig sind in dein Zuhause holst, dann wirst du öfter an diese Menschen denken und dich dabei vielleicht ein bisschen mehr zuhause fühlen. Einfach mal bei Eltern, Großeltern und Bekannten nachfragen und nach „vorgezogenen Erbstücken“ fragen. Ein schönes Bild, welches man bereits als Kind faszinierend fand ist 100 mal mehr Wert als ein 0815-Poster vom Online-Shop!
3. Gut Ding will Weile haben – aber nicht ewig!
Überlege bei Investitionen und größeren Veränderungen in Räumen wirklich gut, ob es das wert ist – wenn du dir sicher bist, dann MACH es auch! Nichts muss von Anfang an perfekt sein – oft muss man ein bisschen in den Räumen leben um einschätzen zu können, was wo Sinn macht. Brauchst du wirklich eine Leseecke? Liest du denn? Soll die Wand wirklich knallgrün werden? Kannst du das in einem Jahr auch noch sehen? Brauchst du die teure Vase von Instagram wirklich oder macht eine kostengünstigere (genauso schöne) Vase nicht viel mehr Sinn? Denk an Tipp Nr. 1: Sei ehrlich zu dir selbst und lass dir bei großen Entscheidungen und Investitionen Zeit.
4. Hab Spaß in den eigenen vier Wänden!
Was bedeutet „Zuhause“ für dich? Sind es die perfekt abgestimmten Möbel? Oder ist es der Geruch? Die Menschen, dir hier mit dir leben? Oder die Erlebnisse, die du in deinem Zuhause sammelst? Auch wenn es bei mir viel ums schöne Wohnen geht und ich persönlich viel Wert darauf lege, dass mein Zuhause schön eingerichtet ist, sind es trotzdem die Menschen und die Erlebnisse, die ich hier sammle, die unser Zuhause zu einem wohlfühlen-Zuhause machen! Deswegen hier mein letzter und wichtigster Tipp: Fülle dein Zuhause mit schönen, lustigen, einzigartigen, intimen, liebevollen und einzigartigen Erlebnissen! Mach dein Zuhause zu einem Ort, an den du gerne denkst!
Und? wie findest du meine Tipps? Lust bekommen sie Umzusetzten?
